Archiv der Kategorie 'Kooperation'

HÖRZEIT – Der literarische Montag

Montag, 23. November 2009

Beginn 19.30 Uhr

Das Blaue Licht – Märchen aus aller Welt

BlaulichtAuf Wunsch vieler HÖRZEIT-Besucher liest und gestaltet der Schauspieler
Norbert Eilts einen Märchenabend für Erwachsene mit gruseligen, spannenden und geheimnisvollen Märchen aus aller Welt.

Eintritt: 5,-€

Veranstaltungsort:

Stadtteilbücherei Ost

Schönbühlstr. 88

70188 Stuttgart

OSTWEGE – Stadtteilführung

Samstag, 24. Oktober 2009

Beginn 15.00 Uhr

Treffpunkt: Zeppelingymnasium Haltestelle U1/U2/U4/U9/U14

TN-Gebühr 4,-€

Hymnen auf der Heide und Krimis am Kessel – auf literarischen Spuren im Stuttgarter Osten

grauMöbs

Der Autor der gleichnamigen Ostwege-Broschüre, Bernd Möbs, erinnert auf dem zweistündigen Spaziergang an zahlreiche Autoren und Autorinnen, die im Stadtteil gelebt und gearbeitet haben. Mit vielen literarischen Kostproben.

OSTWEGE – Stadtteilführung

Ostwege 6 TitelseiteSamstag, 10. Oktober

Beginn 15.00 Uhr

Treffpunkt: Haltestelle Payerstr. U 15, stadtausw.

Kulturdenkmale und Baustile – auf architektonischen Spuren durch den Stuttgarter Osten

Auf Grundlage der neuesten Ostwegebroschüre führen die beiden Autoren – Attila Galic und Jörg Kleinbeck – die Teilnehmer zu bekannten und weniger bekannten Baudenkmalen im Stadtteil.

TN-Gebühr: 4,- €

„Endstation Mauthausen“ – Der lange Leidensweg des Hans Theodor Decker

deckergruppeHans Theodor Decker wurde 1901 im Stuttgarter Westen geboren. 1915 bezog er mit seiner Mutter eine Wohnung in der Kolonie Ostheim. Nach dem Ersten Weltkrieg lernte er im „roten Osten“ die materielle Not der Menschen, den Hunger, die Wohnungsnot und die Arbeitslosigkeit kennen, und er wandte sich dem Kommunismus zu. Als Adolf Hitler am 15. Februar 1933 in der Stadthalle eine Rede an das deutsche Volk hielt, die im Rundfunk übertragen werden sollte, wurde das Übertragungskabel in der Werderstraße unterbrochen. Theodor Decker  war an dieser Aktion, dem sogenannten Kabelattentat, nicht unmittelbar beteiligt, aber er war es, der die Idee hatte, das „starke Kabel“ mit einer Axt zu durchschlagen.

Am 11. März 1933 wurde er nicht wegen seiner Beteiligung am Kabelattentat, sonder wegen seiner Mitgliedschaft in der kommunistischen RGO bei der Post entlassen und in das Schutzhaftlager Heuberg gebracht. Nach seiner Rückkehr im November 1933 betätigte er sich illegal für die KPD. Ein Bekannter zeigte ihn bei der Gestapo an, worauf er im Januar 1935 erneut verhaftet und zunächst ins KZ Dachau gebracht wurde. Im Oktober 1935 verurteilte ihn das Oberlandgericht Stuttgart „wegen eines Verbrechens der Vorbereitung zum Hochverrat“ zu dreieinhalb Jahren Zuchthaus. Nun begann sein langer Leidensweg. Zunächst war er auf dem Hohenasperg inhaftiert, dann im Moorlager Aschendorf im Emsland, von dort kam er nach Berlin-Plötzensee und Berlin-Moabit, wo er in einem Prozess als Zeuge aussagen musste. Von Berlin kehrte er ins Moorlager Esterwege zurück. Zur Haftentlassung wurde er dann wieder nach Stuttgart gebracht. In der für die Entlassung ausgestellten Beurteilung heißt es aber: „Decker war schon in Schutzhaft, hat daraus aber nichts gelernt. Anordnung der Schutzhaft ist notwendig.“ Damit war sein weiterer Werdegang und sein Schicksal besiegelt. Von Stuttgart aus kam er erneut ins KZ Dachau, von dort für einige Monate ins KZ Welzheim und dann wieder zurück nach Dachau. Am 27. September 1939 trat er die letzte Etappe seines Leidensweges an. Der Bestimmungsort war das KZ Mauthausen, wo er am 27. Januar 1940 ermordet wurde.
Von Theodor Decker ist keine Zeile über seinen Aufenthalt in den verschiedenen KZ erhalten. Wer aber weiß, wie skrupellos die SS mit ihren Gefangenen umging, kann nur erahnen, welche erniedrigende, fürchterliche  Behandlung er in all den Jahren erleiden musste.

Vor allem der Jugend sollte an seinem Beispiel gezeigt werden, wie unmenschlich das Nazi-Regime war. Ein Lehrer der Realschule Ostheim hat mit seiner Klasse die Unterlagen gesichtet und für eine kleine Ausstellung aufgearbeitet. Am 19. Mai soll für Theodor Decker in der Schönbühlstraße 78, wo er zuletzt wohnte, ein Stolperstein gelegt und im Anschluss die von den Schülern zusammengestellte Ausstellung in der Stadtbücherei Ost gezeigt werden.

Ausstellungseröffnung 19. Mai 2009

Ausstellungsdauer 19. Mai bis 6. Juni 2009

Ort:

Stadtteilbücherei Ost,  Schönbühlstr. 88, 70188 Stuttgart

Tel.: 0711/216-8105

Di bis Fr 11-19 Uhr/ Sa 10-16 Uhr

OSTWEGE-Führung

Samstag, 16. Mai

15.00 Uhr

Treffpunkt Endhaltestelle der Buslinie 45 Im Buchwald in Gablenberg

„Von der Sauhalde zum Abelsberg“

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Wanderung durch die ehemaligen und heutigen Gablenberger und Gaisburger Weinberge

Gablenberg und Gaisburg lebten bis ins späte 19. Jahrhundert vom Weinbau. Noch heute wird dort Wein angebaut, der am Ende des Spaziergangs in der Stadtteilbücherei Ost probiert werden kann.

Führung: Dr. Elmar Blessing

Teilnahmegebühr 4,- €

HÖRZEIT – Der literarische Montag

Montag, 11. Mai 2009

Beginn 19.30 Uhr

Eintritt: 5,- €wien

„WIEN BLEIBT WIEN“

Eine literarische Hommage

Der Hörzeit-Abend „Wien bleibt Wien“ lädt ein zu einer literarischen Entdeckungsreise durch Österreichs Hauptstadt. Wiener Caféhäuser, Prater, Heuriger und Naschmarkt sind nur einige Stationen auf dem Lesespaziergang durch die unvergleichlich faszinierende Metropole an der Donau. Viele bekannte und renommierte Autoren wie u.a. Peter Altenberg, Otto Friedlaender, Karl Kraus, Alfred Polgar und Stefan Zweig kommen zu Wort. Gelesen von Norbert Eilts (Dein Theater).

Mit kleinen Schmankerln und Wein aus Österreich.

Ort: Stadtteilbücherei Ost, Schönbühlstr. 88, 70188 Stuttgart

Tel.: 0711/216-8105

OSTWEGE-Führung

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Samstag, 18. April

Beginn 15 Uhr

Treffpunkt: Jünglingsbrunnen am Eduard-Pfeiffer-Platz

„Wohnen für kleine Leute“ – Die Arbeiter-Villen-Siedlung Ostheim und ihre Folgen

Führung: Dr. Bernd Langner


Der jüdische Bankier Eduard von Pfeiffer hat Ende des 18. Jahrhunderts die jetzt denkmalgeschützte Kolonie Ostheim erbauen lassen und damit Architektur- und Sozialgeschichte geschrieben.

In Kooperation mit dem Bau- und Wohnungsverein

TN-Gebühr: 4,- €

HÖRZEIT – Der literarische Montag

„KOHLE – KIES – KNETE“
Ein literarischer Streifzug durch die Welt des Geldesgeld

„Mit dem Bezahlen verplempert man das meiste Geld“ (Volksmund)

Über Geld spricht man nicht, Geld hat man! Falls man zufällig weniger hat , als man braucht, schreibt man darüber. Das haben in der Geschichte der Literatur viele Autoren getan und viele Autoren lassen wir an diesem Abend mit heiteren und ernsten Texten rund um das aktuelle Thema Geld zu Wort kommen. Der Schauspieler Norbert Eilts (Dein Theater) liest Geschichten von Egon Erwin Kisch, Heinrich Heine, Jaroslav Hašek, Gebrüder Grimm, Erich Kästner u.v.a.m.

Montag, 16. März 2009

Beginn 19.30 Uhr Eintritt 5,- €

Stadtteilbücherei Ost – Schönbühlstr. 88 – 70188 Stuttgart

HÖRZEIT – Der Literarische Montag

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Montag, 7. April 2008

Beginn: 19.30 Uhr

Eintritt 5 €

„Über den Wolken“ – Geschichten über den Traum vom Fliegen

„Wer nicht vom Fliegen träumt, dem wachsen keine Flügel.“
Robert Lerch, (*1938), Schweizer Lyriker und Aphoristiker

Der Traum vom Fliegen wurde als Thema in der Literatur von zahlreichen Autoren bearbeitet. Bereits in der Antike beschreibt der Schriftsteller Ovid das Schicksal von Daedalus und Ikarus, die mit Flügeln aus Federn und Wachs von der Insel Kreta durch die Luft fliehen wollten und dabei der Sonne zu nahe kamen. Viele Autoren nach Ovid beschäftigten sich in ihren Werken mit der Faszination Fliegen. Der Schauspieler Norbert Eilts ( Dein Theater) nimmt uns mit auf die Reise über den Wolken und lässt Autoren von Bertolt Brecht bis Karl Valentin zu Wort kommen.

Schwäbischer Parnass

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Montag, 8. Oktober 2007

Beginn 19. 30 Uhr

Eintritt € 5,-

In der Reihe: HÖRZEIT – der literarische Montag

Schwäbischer Parnass

Ein Streifzug durch die Literatur Schwabens von Hermann Hesse bis Thaddäus Troll.

Gelesen und interpretiert von Norbert Eilts (Dein Theater)

Ort:

Stadtteilbücherei Stuttgart-Ost

Eduard-Pfeiffer-Bücherei

Schönbühlstr. 88

70188 Stuttgart

Tel.: 0711/216-8105

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