Archiv der Kategorie 'Kooperation'

Spaziergang mit Musik und Literatur

Samstag, 2. Juli 2011 Beginn 19.30 Uhr

Romantischer Spaziergang

mit “Dein Theater”

Treffpunkt: Haltestelle Geroksruhe

Abschluss: Aussichtsplatte bei der Villa Bosch

In Kooperation mit “Dein Theater”,  dem Kulturwerk und der Stadtteilbibliothek Ost wird ein unterhaltsamer Abendspaziergang über Aussichtspunkte und Höhenwege des Stuttgarter Ostens angeboten. Schauspielerinnen und Schauspieler von “Dein Theater” begleiten den Spaziergang mit Liedern, Szenen und Gedichten. Zum Abschluss findet auf der Aussichtsplatte bei der Villa Bosch eine szenische Darbietung statt. Ein kleiner Imbiss und ein Glas Sekt sind inklusive und runden den Abend ab.

Karten: 18 €

Bitte beachten Sie, dass es Karten ab 1. Juni nur im Vorverkauf in der Stadtteilbibliothek Ost in der Schönbühlstr. 88 zu kaufen gibt.

Tel.: 0711/216-8105

HÖRZEIT – Der literarische Montag

Montag, 16. Mai 2011

LOCUS DILECTUS – Der Lieblingsplatz

Diese Veranstaltung muss wegen Renovierungsarbeiten in der Bücherei leider abgesagt werden und wird im Herbst 2011 nachgeholt!

Den Nachholtermin geben wir rechtzeitig bekannt.


HÖRZEIT – Der literarische Montag

Montag, 22. November 2010

Beginn 19. 30 Uhr

Eintritt 5 €


“Dolce vita – Das süße Leben”

Geschichten + Texte rund um Schokolade und Co. In der Reihe “Hörzeit – Der Literarische Montag”.

Gelesen von Norbert Eilts (Dein Theater) in Zusammenarbeit mit Kulturtreff Stuttgart-Ost e.V.

Stadtteilbücherei Ost +++ Schönbühlstr. 88+++70186 Stuttgart+++Tel.: 0711/216-8105

HÖRZEIT – Der literarische Montag

Montag, 25. Oktober 2010

Beginn 19. 30 Uhr

Eintritt 5 €


Hommage an Thaddäus Troll aus Anlass seines 30. Todestages

“Herrliche Aussichten”

Die schönsten Geschichten und Gedichte von Thaddäus Troll in der Reihe “Hörzeit”

gelesen von Norbert Eilts (Dein Theater) in Zusammenarbeit mit Kulturtreff Stuttgart-Ost e.V.

Stadtteilbücherei Ost +++ Schönbühlstr. 88+++70186 Stuttgart+++Tel.: 0711/216-8105

SOMMERVISIONEN – Ausstellungseröffnung

Ausstellungseröffnung

“SOMMERVISIONEN – Jedes Bild eine Geschichte”

von Stefan Krämer

Donnerstag, 10. Juni 2010

Beginn 19.30 Uhr

Programm:

Musik. Auftakt:  Slava Kiselev, Cello

Martin Hofferbert, Stadtbücherei

Gerhard Morgenstern,  Kulturtreff Stgt-Ost

Einführung: Olga Schiefer

Musik und Wort: Daniel Oberegger

Musikalischer Ausklang: Slava Kiselev, Cello

Ausstellungsdauer: 11. Juni – 24. Juli 2010

Ort und Zusammenarbeit mit: Stadtteilbücherei Ost – Schönbühlstr. 88 – 70188 Stuttgart

Tel.: 0711/216-8105

HÖRZEIT – Der literarische Montag

Montag, 12. April 2010

Beginn 19.30 Uhr

Eintritt 5,- €

INSELGESCHICHTEN

Inselgeschichten begleiten uns von Kindesbeinen an. Immer wieder aufs Neue sind wir fasziniert von jenen kleinen Punkten im endlosen Blau der Ozeane und der Phantasie.
Ein Abend für alle,  die das Fernweh und die Sehnsucht drängt.

Gelesen von Norbert Eilts (Dein Theater)
Stadtteilbücherei Ost      Schönbühlstr. 88     70188 Stuttgart

Tel.: 0711/ 216-8105


HÖRZEIT – Der literarische Montag

Montag, 23. November 2009

Beginn 19.30 Uhr

Das Blaue Licht – Märchen aus aller Welt

BlaulichtAuf Wunsch vieler HÖRZEIT-Besucher liest und gestaltet der Schauspieler
Norbert Eilts einen Märchenabend für Erwachsene mit gruseligen, spannenden und geheimnisvollen Märchen aus aller Welt.

Eintritt: 5,-€

Veranstaltungsort:

Stadtteilbücherei Ost

Schönbühlstr. 88

70188 Stuttgart

OSTWEGE – Stadtteilführung

Samstag, 24. Oktober 2009

Beginn 15.00 Uhr

Treffpunkt: Zeppelingymnasium Haltestelle U1/U2/U4/U9/U14

TN-Gebühr 4,-€

Hymnen auf der Heide und Krimis am Kessel – auf literarischen Spuren im Stuttgarter Osten

grauMöbs

Der Autor der gleichnamigen Ostwege-Broschüre, Bernd Möbs, erinnert auf dem zweistündigen Spaziergang an zahlreiche Autoren und Autorinnen, die im Stadtteil gelebt und gearbeitet haben. Mit vielen literarischen Kostproben.

OSTWEGE – Stadtteilführung

Ostwege 6 TitelseiteSamstag, 10. Oktober

Beginn 15.00 Uhr

Treffpunkt: Haltestelle Payerstr. U 15, stadtausw.

Kulturdenkmale und Baustile – auf architektonischen Spuren durch den Stuttgarter Osten

Auf Grundlage der neuesten Ostwegebroschüre führen die beiden Autoren – Attila Galic und Jörg Kleinbeck – die Teilnehmer zu bekannten und weniger bekannten Baudenkmalen im Stadtteil.

TN-Gebühr: 4,- €

“Endstation Mauthausen” – Der lange Leidensweg des Hans Theodor Decker

deckergruppeHans Theodor Decker wurde 1901 im Stuttgarter Westen geboren. 1915 bezog er mit seiner Mutter eine Wohnung in der Kolonie Ostheim. Nach dem Ersten Weltkrieg lernte er im „roten Osten“ die materielle Not der Menschen, den Hunger, die Wohnungsnot und die Arbeitslosigkeit kennen, und er wandte sich dem Kommunismus zu. Als Adolf Hitler am 15. Februar 1933 in der Stadthalle eine Rede an das deutsche Volk hielt, die im Rundfunk übertragen werden sollte, wurde das Übertragungskabel in der Werderstraße unterbrochen. Theodor Decker  war an dieser Aktion, dem sogenannten Kabelattentat, nicht unmittelbar beteiligt, aber er war es, der die Idee hatte, das „starke Kabel“ mit einer Axt zu durchschlagen.

Am 11. März 1933 wurde er nicht wegen seiner Beteiligung am Kabelattentat, sonder wegen seiner Mitgliedschaft in der kommunistischen RGO bei der Post entlassen und in das Schutzhaftlager Heuberg gebracht. Nach seiner Rückkehr im November 1933 betätigte er sich illegal für die KPD. Ein Bekannter zeigte ihn bei der Gestapo an, worauf er im Januar 1935 erneut verhaftet und zunächst ins KZ Dachau gebracht wurde. Im Oktober 1935 verurteilte ihn das Oberlandgericht Stuttgart „wegen eines Verbrechens der Vorbereitung zum Hochverrat“ zu dreieinhalb Jahren Zuchthaus. Nun begann sein langer Leidensweg. Zunächst war er auf dem Hohenasperg inhaftiert, dann im Moorlager Aschendorf im Emsland, von dort kam er nach Berlin-Plötzensee und Berlin-Moabit, wo er in einem Prozess als Zeuge aussagen musste. Von Berlin kehrte er ins Moorlager Esterwege zurück. Zur Haftentlassung wurde er dann wieder nach Stuttgart gebracht. In der für die Entlassung ausgestellten Beurteilung heißt es aber: „Decker war schon in Schutzhaft, hat daraus aber nichts gelernt. Anordnung der Schutzhaft ist notwendig.“ Damit war sein weiterer Werdegang und sein Schicksal besiegelt. Von Stuttgart aus kam er erneut ins KZ Dachau, von dort für einige Monate ins KZ Welzheim und dann wieder zurück nach Dachau. Am 27. September 1939 trat er die letzte Etappe seines Leidensweges an. Der Bestimmungsort war das KZ Mauthausen, wo er am 27. Januar 1940 ermordet wurde.
Von Theodor Decker ist keine Zeile über seinen Aufenthalt in den verschiedenen KZ erhalten. Wer aber weiß, wie skrupellos die SS mit ihren Gefangenen umging, kann nur erahnen, welche erniedrigende, fürchterliche  Behandlung er in all den Jahren erleiden musste.

Vor allem der Jugend sollte an seinem Beispiel gezeigt werden, wie unmenschlich das Nazi-Regime war. Ein Lehrer der Realschule Ostheim hat mit seiner Klasse die Unterlagen gesichtet und für eine kleine Ausstellung aufgearbeitet. Am 19. Mai soll für Theodor Decker in der Schönbühlstraße 78, wo er zuletzt wohnte, ein Stolperstein gelegt und im Anschluss die von den Schülern zusammengestellte Ausstellung in der Stadtbücherei Ost gezeigt werden.

Ausstellungseröffnung 19. Mai 2009

Ausstellungsdauer 19. Mai bis 6. Juni 2009

Ort:

Stadtteilbücherei Ost,  Schönbühlstr. 88, 70188 Stuttgart

Tel.: 0711/216-8105

Di bis Fr 11-19 Uhr/ Sa 10-16 Uhr

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